Jugendstudie: Mehr Ängste wegen Umweltverschmutzung und Klimawandel

15.10.2019
von Jörg Heeren
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Jugendliche in Deutschland wollen heute zunehmend mit ihren Bedürfnissen Gehör finden. Das ist ein Ergebnis der 18. Shell Jugendstudie, die heute (15.10.2019) in Berlin vorgestellt wird. Der Politikwissenschaftler Professor Dr. Mathias Albert von der Universität Bielefeld ist federführend für die Studie verantwortlich. In research_tv stellt er die neue Studie vor.

„Die Jugendlichen hegen ausgeprägte Erwartungen an Politik und Gesellschaft – und damit auch vor allem an die älteren Generationen“, sagt Albert. Ängste insbesondere in Bezug auf Umweltverschmutzung und Klimawandel sind in den letzten vier Jahren deutlich angestiegen.

Trotzdem bleibt der Studie zufolge die gesellschaftliche Zukunftssicht insgesamt positiv. Dabei wiegen Unterschiede abhängig von Geschlecht, Migrationshintergrund oder Ost-West-Herkunft in fast allen Bereichen weniger schwer als nach sozialer Schicht. Seit 1953 untersucht die Shell Jugendstudie, wie junge Menschen in Deutschland ihr Leben und seine Herausforderungen meistern und welche Einstellungen sie dabei bilden.