Geschäftsführerin des Verbindungsbüros in New York besucht die OWL-Hochschulen

17.12.2019

Campus OWL, der Verbund der fünf staatlichen Hochschulen in Ostwestfalen-Lippe, hat ein Verbindungsbüro in New York eingerichtet, um die Internationalität und die Stärken der Region – auch als Wissenschafts- und Studienstandort – an exponierter Stelle weiter auszubauen. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hatte 2018 bundesweit zur Bewerbung um das Verbindungsbüro aufgerufen, Campus OWL erhielt im November 2018 den Zuschlag. Die offizielle Eröffnung des Büros ist für Februar 2020 geplant.

Anfang Juni 2019 trat Dr. Katja Simons die Stelle als Geschäftsführerin des Büros im „Deutschen Haus für Wissenschaft und Innovation“ (DWIH) an. In dieser Woche besucht Simons die Campus OWL-Hochschulen: die Universitäten Bielefeld und Paderborn, die Fachhochschule Bielefeld, die Technische Hochschule OWL und die Hochschule für Musik Detmold. Vor Ort stellt sie die Möglichkeiten und Angebote des Verbindungsbüros für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie für Studierende vor, gleichzeitig lernt sie die Hochschulen besser kennen.

„Mit dem Auslandsbüro lässt sich gezielt Verbindungsarbeit für Campus OWL in Nordamerika leisten“, sagt Dr. Katja Si­mons. Das Verbindungsbüro ist im deutschen Haus untergebracht, wo auch das deutsche Konsulat und die Stän­dige Vertretung Deutschlands bei den Ver­einten Nationen (UN) ihren Sitz haben. Au­ßerdem sind dort der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), weitere Büros deutscher Hochschulen, die Deutsche For­schungsgemeinschaft (DFG) an­gesiedelt. Ein starkes Netzwerk deutscher Einrichtungen, die sich um den akade­mischen Austausch mit Nordamerika be­mühen. Campus OWL ist nun Teil dieses Netzwerks. Das Gebäude be­findet sich direkt gegenüber dem UN-Hauptquartier am Uni­ted Nations Plaza. Der Büroraum liegt auf der 15. Etage.

Das Deutsche Haus kennt Dr. Katja Simons schon aus früheren Tätigkeiten. Von 2003 bis 2012 hat sie dort als Programmlei­terin die Gemeinschaftsinitiative GAIN aufgebaut und deutsche Wissenschaft­lerinnen und Wissenschaftler mit Uni­versitäten, Fachhochschulen, außeruni­versitären Forschungseinrichtungen und Arbeitgebern in der Wirtschaft vernetzt und ihnen so die Rückkehr nach Deutsch­land erleichtert. Nach einer Tätigkeit am US-amerikanischen Institute of Internatio­nal Education (IIE) kehrte sie in das Deut­sche Haus zurück, um drei Jahre lang das Verbindungsbüro der Freien Universität Berlin und LMU München zu leiten.

Mit dem Campus OWL New York Büro sollen die Marketingaktivitäten für die Stu­dien-, Wissenschafts- und Wirtschaftsregi­on weiter ausgebaut und die Marke Cam­pus OWL im nordamerikanischen Raum platziert werden. „Campus OWL arbeitet bereits in vielen Bereichen zusammen und nun gilt es, die gemeinsame Strategie in klar definierte Aufgabenbereiche für Nordamerika zu übersetzen“, sagt die 49-Jährige, die die USA schon aus der Schulzeit kennt, da sie dort ein Auslandsschuljahr verbrachte. Seit 17 Jahren lebt sie mit ihrer Familie in New York, ihre beiden Söhne sind in New York geboren und besuchen die Deutsche Internationale Schule.

Die Vorsitzende von Campus OWL und Präsidentin der Fachhochschule Bielefeld, Professorin Dr. Ingeborg Schramm-Wölk, ist froh, dass das Büro nun ein Gesicht bekommen hat: „Mit der Besetzung der Geschäftsführung ist ein wichtiger Meilenstein für das Verbindungsbüro erreicht. Dr. Katja Simons bringt einen enormen Erfahrungsschatz und ein exzellentes Netzwerk mit, auf dem die OWL-Hochschulen aufbauen können.“

Über Campus OWL: Die fünf öffentlich-rechtlichen Hochschulen in Ostwestfalen-Lippe (Universität Bielefeld, Universität Paderborn, Fachhochschule Bielefeld, Hochschule Ostwestfalen-Lippe und Hochschule für Musik Detmold) arbeiten seit vielen Jahren eng zusammen. Um diese Zusammenarbeit zu institutionalisieren, gründeten sie Anfang 2016 den Campus OWL. Dieser Verbund bietet den Rahmen für Kooperationsprojekte und erhöht die Sichtbarkeit der Wissenschaftsregion Ostwestfalen-Lippe, vor allem in den Bereichen Forschung, Transfer, Internationalisierung und Digitalisierung. Mit den unterschiedlichen Hochschularten – Universität, Hochschule für angewandte Wissenschaften, Hochschule für Musik – erreicht Campus OWL an den Standorten Bielefeld, Detmold, Gütersloh, Höxter, Lemgo, Minden und Paderborn über 65.000 Studierende mit über 500 Studiengängen und deckt dabei das gesamte akademische Spektrum ab.

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