Zentrum für Deutschland- und Europastudien ist Leuchtturmprojekt

26.03.2020

Das Zentrum für Deutschland- und Europastudien (ZDES / CGES), das gemeinsam von der Universität Bielefeld und der Staatlichen Universität St. Petersburg betrieben wird, ist als eines von fünf Leuchtturmprojekten des Deutsch-Russischen Themenjahrs der Hochschulkooperation und Wissenschaft 2018 – 2020 ausgezeichnet worden.

Unter der gemeinsamen Schirmherrschaft des deutschen Auswärtigen Amts und des russischen Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten soll das Themenjahr die Beziehungen in Wissenschaft und Forschung in fokussierten Bereichen vertiefen und Anreize für eine intensivierte Vernetzungen im Hochschul- und Wissenschaftsbereich schaffen.

Als Leuchtturmprojekte im Rahmen des Themenjahres werden Projekte ausgezeichnet, die sich unter Beteiligung von deutschen und russischen Einrichtungen und Wissenschaftler*innen mit besonders innovativen Forschungsansätzen beschäftigen und im jeweiligen Feld in der deutsch-russischen Wissenschaftslandschaft eine besondere Stellung einnehmen. Neben dem ZDES sind vier weitere Kooperationen als Leuchtturmprojekte ausgewählt worden, u.a. ein internationaler Sonderforschungsbereich in der Festkörperphysik und ein deutsch-russisches Graduiertenkolleg zu Kulturtransfer und kultureller Identität.

Das Zentrum für Deutschland- und Europastudien (ZDES/CGES) ist ein Kooperationsprojekt der Universität Bielefeld und der Staatlichen Universität St. Petersburg. Es wurde im Jahre 2004 eingerichtet, wird vom DAAD gefördert und hat Niederlassungen an beiden Universitäten. Das Zentrum wird in Bielefeld von Professor Dr. Andreas Vasilache geleitet und widmet sich den Deutschland- und Europastudien in den Sozial- und Kulturwissenschaften. Es fördert die internationale wissenschaftliche Kooperation (insbesondere zwischen Deutschland und Russland) in den Bereichen der Lehre, der Forschung sowie durch Austauschprogramme für Studierende und Wissenschaftler*innen.

Weitere Informationen zum ZDES und zum Themenjahr: