Konferenz

Die EU zwischen Konfusion und Vision

26.10.2020 - 27.10.2020
09:00 – 18:00
ZiF – Zentrum für interdisziplinäre Forschung

Die Leistungen der zunächst westeuropäischen, dann gesamteuropäischen Staaten im nunmehr sieben Jahrzehnte dauernden kontinentalen Friedens- und Integrationsprozess sind erstaunlich. Sie ringen einem Respekt ab vor den Gründungsvätern der Montan-Union und der EWG in der Nachkriegszeit, aber auch vor den nachfolgenden Politiker*innen, die in jedem Jahrzehnt vor und nach dem Ende des Kalten Krieges aufgrund ihrer zielgerichteten Politik immer neue Mitgliedsländer aufnehmen konnten. Die selbstgestellte Aufgabe war, die Union gleichzeitig zu erweitern und zu vertiefen. Diese Bemühungen sind inzwischen an ihre Grenzen gestoßen, wie Krisen finanzieller, wirtschaftlicher, politischer, kultureller, juristischer und militärischer Art zeigen. Der Eindruck von Ratlosigkeit und Konfusion beherrscht die Szene. Dieser interdisziplinäre Workshop wird nach den Gründen der Krisen fragen sowie Tendenzen positiver Art ausmachen, die vielversprechend sind und die Integration befördern können. Die Frage ist auch, ob man nicht erneut die alte Hoffnung auf eine Europäische Föderation mit einer Verfassung als Zielsetzung formulieren sollte.

Geleitet wird die Tagung von dem deutsch-amerikanischen Germanisten Paul Michael Lützeler (St. Louis, USA).

Fragen zur Teilnahme beantwortet im ZiF-Tagungsbüro Marina.Hoffmann@uni-bielefeld.de

Kontakt

  • Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF)


ZiF – Zentrum für interdisziplinäre Forschung
Raum:


Zielgruppe:
wiss. Nachwuchs, Wissenschaftler*innen

Öffentlichkeit:
hausöffentlich

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