Jubiläum, Theater

Mathematische Spaziergänge mit Emmy Noether

Aufführung anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Fakultät für Mathematik

Do 26.09.2019
19:00 – 20:00
ZiF – Zentrum für interdisziplinäre Forschung

„Mathematische Spaziergänge mit Emmy Noether“ ist ein Theaterstück welches an die Habilitation der Göttinger Mathematikerin Emmy Noether (1882–1935) vor 100 Jahren erinnert.

Mit ihrer 1918 publizierten Habilitationsschrift löste sie zentrale mathematische Probleme der allgemeinen Relativitätstheorie. Am 4. Juni 1919 hielt Emmy Noether ihren Habilitationsvortrag; sie war die erste Frau, die in Preußen habilitiert wurde.

Jubiläen sind ein Anlass, sich mit dem Leben und Wirken einer Person zu befassen. Ein Theaterstück erlaubt, den Menschen für einen Moment lebendig werden zu lassen. Briefwechsel, Nachrufe und die Erinnerungen von Zeitgenossen wurden genutzt, um wissenschaftshistorisch fundiert sich dieser Figur anzunähern und Emmy Noether auf der Bühne Gestalt annehmen zu lassen. Ihr Leben war komplex, denn Noether erlebte trotz ihrer herausragenden mathematischen Fähigkeiten berufliche Diskriminierung und fachliche Marginalisierung sowie 1933 rassistische Bedrohung und die Notwendigkeit der Emigration. Aber ihr Leben war auch einfach, denn die Mathematik stand zu allen Zeiten im Zentrum ihres Wirkens.

Das Theaterstück ist eine Koproduktion des Büros der Zentralen Frauenbeauftragten der FU Berlin und des Porträttheater Wien.

Kontakt

  • Fakultät für Mathematik


ZiF – Zentrum für interdisziplinäre Forschung
Raum:
Plenarsaal

Zielgruppe:
alle

Öffentlichkeit:
mit Anmeldung

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