Konferenz

Veränderung aus sich selbst heraus – Eigendynamik in vormodernen Gesellschaften

12.02.2020 - 14.02.2020
13:00 – 19:30
ZiF – Zentrum für interdisziplinäre Forschung

Die auf der Tagung zur Diskussion gestellte These lautet, dass die grundlegenden Strukturen vormoderner Gesellschaften weltweit Elemente aufweisen, die selbst Antrieb für andauernde Veränderungen dieser Gesellschaften darstellten. Dabei ist zugleich auch die Art dieser Veränderung spezifisch vormodern. Der fortwährende Umbau führt, so die zweite Annahme, tendenziell zu einer Vereindeutigung eben dieser Strukturen. Anders formuliert: Die vormodernen Gesellschaften kommen sozusagen erst zum Ende des ausgewählten Beobachtungszeitraums (ca. 700 bis ca. 1700), kurz vor der in dieser Perspektive vergleichsweise raschen und überraschenden Umgestaltung zur funktional ausdifferenzierten Moderne, zu sich selbst.

Ein besonderer Programmpunkt ist der Abendvortrag von Barbara Stollberg-Rilinger (Berlin) am 12.02.2020 zum Thema „Verfahrensautonomie in der Vormoderne – von der Emergenz des Unwahrscheinlichen“.

Geleitet wird die Konferenz von den Bielefelder Historikern Franz-Josef Arlinghaus und Andreas Rüther.

Kontakt

  • Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF)


ZiF – Zentrum für interdisziplinäre Forschung
Raum:


Zielgruppe:
wiss. Nachwuchs, Wissenschaftler*innen

Öffentlichkeit:
öffentlich

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